02.11.11

Keine Angst vor E10!

Kategorie: Automotive

Die Einführung von E10 führte bei den Verbrauchern zu deutlichen Verunsicherungen, wie in fast allen Medien anhaltend berichtet wurde und wird. E10-Skeptiker fürchten, aus dem enthaltenen Ethanol im Treibstoff würden sich aggressive Ethanolate bilden, die eine verstärkte Korrosion auslösen könnten.

Nun offeriert ein Versuch des Institutes für Technologietransfer an der Hochschule für Wirtschaft und Technik Saarbrücken neue Ergebnisse zum Einsatz von E10 [Prof. Dr.-Ing. Thomas Heinze, Dipl. Wirtsch.-Ing. (FH) Volker Witte, Cand. Ing. Eduard Krause, Simulierter Injektorbetrieb entsprechend 20.000 km mit E5, E10 und E10 mit einem Additiv, Saarbrücken, 05.08.2011].

Es wurden drei verschiedene Benzin-Qualitäten, E5, E10 sowie E10 mit dem Additiv Etha-Protect der Firma ERC GmbH verwendet und einem gezielten Alterungstest unterworfen. Hierzu wurden alle Kraftstoff-Typen in einem Alterungs-Loop, bestehend aus Benzin-Pumpe, Aluminium-Verrohrung und Injektoren parallel gealtert. Nach jeweils 36, 72 und 144 Stunden wurden die Injektoren entfernt und einer detaillierten Untersuchung unterzogen. Die Betriebsdauer entspricht rechnerisch einer zurückgelegten Entfernung im repräsentativen Fahrbetrieb von etwa 20.000 km.

Prof. Dr.-Ing. Heinze, unter dessen Federführung der oben beschriebene Test an der Universität Saarbrücken durchgeführt wurde, kommentiert die Ergebnisse so: „Es zeigte sich, dass Ethanol-haltiger Kraftstoff, wie E10, einer stärkeren Alterung unterliegt, die aber auch bereits /.../ bei E5 auftritt. Ethanol erhöht die Fähigkeit des Kraftstoffs Wasser aufzunehmen und ermöglicht bei der Alterung die Bildung von aggressiven Säuren. Beides führt zu verstärkten Korrosionseffekten, vergleichbar wie man es bisher beim Kontakt von Wasser und Eisen kennt.“

Überraschenderweise kann also auch das verbreitete E5 zu erhöhter Korrosions- und Ablagerungsbildung an den Injektoren führen. Diese werden durch den Einsatz des dafür gefertigten Additivs Etha-Protect stark vermindert. Dazu Herr Prof. Dr.-Ing. Heinze: „ Die positive Nachricht ist /.../, dass sich dieser Effekt elegant durch Einsatz stabilisierender Additive beheben lässt. Zumindest konnte dies durch den Einsatz des ERC-Additivs eindrucksvoll nachgewiesen werden.“

Die ERC GmbH aus Buchholz in der Nordheide hat sich mit der Einführung des ersten bundesweiten E85 Additivs früh der Ethanolproblematik angenommen. Mit E85 hat ERC ein Additiv entwickelt, das die Gewährleistung hoher Systemsauberkeit, geringer Stahlkorrosion und hochwertigeren Motoröles ermöglicht. Auch E5 bedarf einer besonderen Umsicht und Pflege, die mit ERC Benzin Additiv ermöglicht wird. Aktuell wurde die Anhebung auf E10 zum Anlass genommen und das Additiv Etha-Protect entwickelt. Die Handhabung von Etha-Protect ist ausgesprochen einfach: es kann direkt in den Tank beigemengt werden.

ERC schöpft aus der langjährigen Erfahrung als Entwickler und Hersteller von leistungsstarken Wirkstoffen und setzt immer neue Akzente im Additivmarkt. Seit den Anfängen im Jahr 1993 zählt die ERC GmbH zu den Wegbereitern in der Forschung und Entwicklung von Hochleistungswirkstoffen zur Reduzierung von Emissionen in Feuerungs- und Verbrennungsprozessen.