Forschung für umweltschonenden Kraftstoff - ERC an R33-Projekt beteiligt

19. Januar 2015
ERC Additiv
Dr. Martin Müller, Geschäftsführer der ERC Additiv GmbH

Dr. Martin Müller, Geschäftsführer der ERC Additiv GmbH

Stefan Müller, Geschäftsführer der ERC Additiv GmbH

Stefan Müller, Geschäftsführer der ERC Additiv GmbH

Kraftstoffe müssen heute neben ständig steigenden Leistungsanforderungen auch höchste Qualitätsansprüche erfüllen.
Verbräuche und Verschleiß sollen gesenkt und Emissionen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Ein möglicher Beitrag zur CO2-Reduktion ist die Verwendung sogenannter biogener Anteile im Kraftstoff. Aktuell beschäftigen sich in Deutschland über 20 Unternehmen mit der Entwicklung und Verbesserung des Dieselkraftstoffs R33, ein Kraftstoff mit 33 Prozent Bioanteil.
Die ERC Additiv GmbH ist dabei und entwickelt das Additiv, das R33 weiter verbessert und zu einem Premiumkraftstoff macht.

In einem zweijährigen Projekt, gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) und kofinanziert von der Europäischen Union - Fonds für regionale Entwicklung, testet die Hochschule Coburg gemeinsam mit Fahrzeugherstellern und anderen Projektpartnern den neuen Dieselkraftstoff R33 für den breiten Einsatz. Das R in R33 steht für regenerativ; die 33 besagt: Er enthält wie herkömmlicher Diesel sieben Prozent Biodiesel, der ausschließlich aus gebrauchtem Rapsöl hergestellt wird und zusätzlich 26 Prozent hydriertes Pflanzenöl (HVO - Hydrogenated Vegetable Oil), das je zur Hälfte auf heimischem Rapsöl sowie auf importiertem Pflanzenöl aus nachhaltigem Anbau basiert.

ERC als am R33-Projekt beteiligtes Unternehmen formulierte das Performance-Additiv, das aus R33 ein Premium-R33 machen wird. "Das Additiv wird unter anderem den zunehmenden Anforderungen an die modernen Kraftstoffe in puncto Stabilisierung und Sauberhaltung Rechnung tragen. Bei Drücken um 2000 bar und Spaltmaßen in den Injektoren um 2 µm führt auch die geringste Verschmutzung schnell zu einem Fehlverhalten. Deshalb wird seitens der Automobilhersteller heute auf den Einsatz geeigneter Reiniger bzw. Additive zunehmend Wert gelegt", erklärt Dr. Martin Müller, Entwicklungsleiter bei der ERC Additiv GmbH.

So können für den neuen Kraftstoff Rohstoffe genutzt werden, die die Umwelt schonen während die Konkurrenz um Nahrungsmittel ausgeschlossen ist und gleichzeitig hohe Ansprüche an die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit von Maschinen und Motoren erfüllt werden.

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