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ERC beteiligt sich an Forschung zu erneuerbaren Kraftstoffen

ERC zählt zu den Vorreitern in der Additiv-Forschung und hat viele Jahre Erfahrung mit der Additivierung alternativer Kraftstoffe. Für synthetische Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien liefert ERC alle nötigen Additive aus eigener Produktion. Voraussichtlich im Februar 2021 startet das neue Forschungsprojekt „DME+X“, an dem die ERC Additiv GmbH sich mit Ihrem Know-how als Partner und Unterauftragnehmer beteiligen wird.

In dem Forschungsvorhaben geht es darum, zu untersuchen wie erneuerbare Kraftstoffe, die verschiedene Anteile und Qualitäten Dimethylether (DME) enthalten, für den Einsatz in aktuell bestehenden Fahrzeugflotten verwendet werden können. Außerdem soll herausgefunden werden, welche Anpassungen und Nachrüstungen in konventionellen Verbrennungsmotoren dafür erforderlich sind.

DME kann in Power-to-X-Anlagen auf Basis erneuerbarer Energien als emissionsarmer Dieselersatz hergestellt werden. Mit entsprechender Additivierung eignet er sich als alternativer Kraftstoff in dieselmotorischen Prozessen für PKW, LKW und Schienenfahrzeuge und stellt so eine Brückenlösung für heutige Motoren dar. Mit Hilfe der neuartigen Ansätze können bestehende Fahrzeuge mit konventionellen Verbrennungsmotoren für nachhaltige Kraftstoffe ertüchtigt werden, sodass sie bereits an der CO2-Reduktion im Transportsektor teilnehmen können.

Die Auswahl geeigneter effizienter und nachhaltiger Antriebstechnologien für zukünftige Mobilitätsanforderungen wird vor allem auch durch die Bezahlbarkeit für den Verbraucher bestimmt. DME stellt hier eine attraktive Lösung dar. Zum einen ist die Energiedichte des, bei moderatem Druck verflüssigten, Kraftstoffs hinreichend hoch und für den Einsatz im Schwerlastverkehr gut geeignet, zum anderen lassen sich Kohlendioxid und Emissionen gleichermaßen reduzieren. Aufgrund seiner, dem Diesel ähnlichen, Zünd- und Verbrennungseigenschaften sowie signifikant niedrigerer Rußbildung ermöglicht DME ein höheres Kompressionsverhältnis, wodurch der thermodynamische Wirkungsgrad steigt und der Kraftstoffverbrauch sinkt.