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Zukunft Biodiesel – der grüne Kraftstoff für die Landwirtschaft

In der deutschen Land- und Forstwirtschaft werden jährlich über 2 Milliarden Liter Kraftstoff verbraucht – nahezu ausschließlich konventioneller Diesel – was rund 5,8 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen erzeugt. Ambitionierte Klimaziele, steigende Anforderungen der Lebensmittelindustrie hinsichtlich eines geringen CO2-Fußabdrucks, schwankende Preise und geopolitische Unsicherheiten erfordern Alternativen aus regenerativen Energien.

Die zukünftigen technischen Möglichkeiten für den Antrieb landwirtschaftlicher Maschinen mit erneuerbarer Energie wurde von Experten-Arbeitsgruppen im Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) untersucht. Demzufolge ist Biodiesel auf Basis von Fettsäuremethylester (FAME) heute und in Zukunft eine technologisch ausgereifte und vergleichsweise sichere Option – sowohl für Anwender als auch die Umwelt. Zudem wird Biodiesel in Deutschland in großem Maßstab produziert und ist entsprechend hochverfügbar.

Die Perspektive bis 2030

Bis 2030 wird Biodiesel vor allem bei schweren Arbeiten in der Landwirtschaft ab150 kW – wie Bodenbearbeitung, Häckseln oder Mähdrusch – neben HVO eine tragende Rolle spielen. Auch leichtere oder mittelschwere Arbeiten mit Maschinen oder Traktoren für Hof- oder Pflegearbeiten können problemlos mit Biodiesel betrieben werden. Dafür eigenen sich jedoch auch andere Kraftstoffarten oder Antriebsformen wie zum Beispiel Elektromotoren, Pflanzenöl, CNG, LNG oder Batteriebetrieb.

Wie sieht es 2045 aus?

Voraussichtlich werden auch noch in 20 Jahren Kraftstoffe mit hoher Energiedichte im mittleren und hohen Leistungsbereich für den Antrieb von Verbrennungsmotoren erforderlich sein, während z. B. batterieelektrische Antriebe vorrangig bei leichten Aufgaben zum Einsatz kommen. Biodiesel und Pflanzenölkraftstoffe sind dann verlässlich verfügbare und gut geeignete Energieträger. Paraffinische Dieselkraftstoffe in Form von HVO oder aus Fischer-Tropsch-Synthese (XtL) werden zwar verfügbar, aber eventuell vergleichsweise teuer sein.

Was können wir als Additivhersteller zur Nutzung von Biodiesel beitragen?

Mit unseren passgenauen Additiven lassen sich die Eigenschaften von Diesel- und Biodiesel-Kraftstoffen weiter optimieren – das wird in Zukunft ein echter Wettbewerbsvorteil für land- und forstwirtschaftliche Betriebe sein und auch hier zur Umsetzung der Energiewende beitragen.
Wir bieten eine große Auswahl verschiedener Additive und Motorpflegeprodukte für die Landwirtschaft: Vom Breitband-Dieseladditiv für den problemlosen ganzjährigen Betrieb eines Motors bis hin zum Fließverbesserer.

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