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Rapsöl statt Diesel: Günstig tanken oder riskanter Steuerbetrug?

Hohe Dieselpreise lassen viele nach Alternativen suchen. Rapsöl gilt dabei als günstiger Ersatz und sorgt aktuell für Diskussionen. Doch ein Bericht von Agrarheute macht deutlich: Der vermeintliche Spartipp kann schnell rechtliche und technische Probleme verursachen.

Rapsöl (nicht zu verwechseln mit Biodiesel) ist deutlich günstiger als Diesel und kann grundsätzlich als Kraftstoff genutzt werden. Doch was einfach klingt, ist in der Praxis problematisch. Denn sobald Pflanzenöl im Fahrzeug verwendet wird, unterliegt es in Deutschland der Energiesteuer. Wer also Speiseöl ohne Anmeldung tankt, begeht Steuerhinterziehung und riskiert empfindliche Strafen.

Zudem sind Pflanzenöle nicht ohne Weiteres für moderne Dieselmotoren geeignet. Sie besitzen andere physikalische Eigenschaften als Diesel und Biodiesel (auch B100 oder FAME genannt) und benötigen angepasste oder umgerüstete Motoren. Ohne diese Anpassungen kann es zu Startproblemen, unvollständiger Verbrennung und langfristigen Motorschäden kommen. TFZ (Technologie- und Förderzentrum in Straubing, Bayern) zeigt in seinen Projekten, was mit dem Rapsöl geht und unter welchen Bedingungen.

Damit zeigt sich: Der Einsatz von Rapsöl ist aktuell noch keine einfache und risikofreie Alternative. Wer auf nachhaltige Kraftstoffe setzen möchte, sollte auf geprüfte und normgerechte Lösungen zurückgreifen.

Als ERC Additiv GmbH sehen wir zurzeit den Einsatz von zertifiziertem Biodiesel und HVO in Kombination mit abgestimmten Additiven als deutlich sinnvollere Alternative, zumal auch viele Hersteller ihre Motoren dafür freigegeben haben. Unsere Lösungen unterstützen eine saubere Verbrennung, erhöhen die Lagerstabilität und tragen dazu bei, moderne Dieselsysteme zuverlässig zu schützen.

Mehr Informationen zu passenden Biodiesel-Additiven finden Sie hier.